John Wrana hat sich einmal Services angeschaut, mit denen es möglich ist, beliebige RSS-Feeds zu verschmelzen und daraus eine Website oder einen RSS-Feed zu aggregieren. Hilfreich könnte solch ein Service bspw. sein, wenn man mehrere Weblogs führt oder die Feeds aus eigenem Weblog, flickr-Account und Bookmarking-Service in einem eigenen Feed zusammenfassen will.
John präsentiert diese Services in seinem Weblog und zieht zu jedem ein kleines Fazit.
[via pixelgraphix, wo es in den Kommentaren weitere gute Tipps für derlei Services gibt]
Listible ist ein Service, bei dem jeder einfache Listen anlegen und wahlweise von anderen Listible-Nutzern ergänzen lassen kann. So entsteht in kollektiver Kooperation ein Sammelwerk von allen erdenklichen Services und Websites unterschiedlicher Thematik.
So beispielsweise auch eine Liste von derzeit 41 Online-Services mit denen man RSS-Feeds mit jedem Browser an jedem Computer lesen kann.
Eine gute Hilfe, wenn man gerade auf der Suche nach einer Alternative zum Desktop-Reader oder Platzhirsch Bloglines ist.
fullfeeds ist eine Online-Petition für – sagt ja bereits der Name – volle, also vollständige, RSS-Feeds. Die Petition will dagegen angehen, dass immer mehr Publisher und Blogger RSS-Feeds anbieten die nur Titel und – wenn überhaupt – einen Teaser des Eintrages angeben.
Ob die Petition etwas nutzt mag ich allerdings bezweifeln … Das Thema “Fullfeed vs. ‘Stümmelfeed’” wird in regelmäßigen Abständen in diversen Weblogs diskutiert.
[via Robert Basic]
Martin Riemer singt. Und zwar über RSS (MP3).
Google hat seinen hauseigenen Reader, mit dem man RSS- und Atom-Feeds lesen kann, ein Update spendiert. Das neue Layout ist übersichtlicher, der Reader insgesamt nicht mehr so spartanisch wie vorher, so gibt es jetzt die Möglichkeit Feeds innerhalb von Ordnern zu organisieren.
Bei Perun, dem Blogschrott und Robert Basic kann man einige Kommentare zum neuen Reader lesen.
Wie Marcus bei nanoblogs berichtet, bietet der amerikanische Text-Link-Anbieter Text Link Ads seit heute auch Werbemöglichkeiten für RSS-Feeds an. ‘Text Link Ads’ ist ein Anbieter der ähnlich wie BlogAds zur Verfügung gestellte Werbeflächen auf dem eigenen Weblog vermarktet und dafür einen Teil der so erzeugten Einnahmen als Provision erhält.
Derzeit ist der RSS-Werbekanal ausschließlich für Wordpress-Blogger buchbar, denn nur für diese Blog-Software gibt es zur Zeit ein entsprechendes Plugin.
Innerhalb des RSS-Angebotes ist es nicht nur möglich Werbe-Textlinks zu schalten, sondern sich von maximal sechs Slots auch eine beliebige Anzahl privat zu reservieren, um eigene Projekte oder Links zu
promoten.
Grazr ist (noch) ein Service, mit dem es möglich ist RSS-Feeds auf der eigenen Website zu präsentieren. Wie das geht zeigt Dr.Web.
Ob man das bei Grazr (ein Name in bester Web 2.0-Manier) oder doch lieber bei einem der anderen Services machen sollte, schreibt Gerhard Schoolmann, der Grazr, MyTimelines (das die Einträge auf einer Zeitleiste zeigt) und den “Headline Animator” von Feedburner getestet hat.
Auf die Schnelle fällt mir – ganz ehrlich – kein Szenario ein, in dem ich diesen Service bräuchte. Aber vielleicht liegt das ja nur daran, das mein Laptop aus jedem Programm heraus ein PDF erzeugen kann.
Mit RSS 2 PDF (beta, natürlich) lässt sich aus einer RSS-, Atom- oder OPLM-Datei ein PDF erzeugen. Einfach online, indem man die URL zum XML-File angibt und auf “Make PDF” drückt.
Vorschläge für RSS 2 PDF-Anwendungen vom Service selbst: Dilbert Comics als PDF oder ein “PDF Magazin” der Top-Stories von Wired.
Übrigens: Das Projekt steht zum Verkauf.
Neben dem beliebten – und mittlerweile auf vielen Website und in Firefox und Internet Explorer 7 vorkommenden – RSS-Feed Icon von Matt Brett, gibt es nun – folgerichtig – auch ein Projekt welches einen graphischen Standard für das OPML-Format setzen will. Das OPML Icon Project will ein Symbol etablieren mit denen OPML-Dateien ebenso wie RSS-Feeds kenntlich gemacht werden sollen, so dass man Sammlungen diverser Feeds schneller erkennt.
Das Logoset wurde unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.5 License veröffentlicht und liegt in mehreren Formaten vor.
[via poolie]
Pünktlich zur neuen Vorstellung von iTunes 7 (jetzt mit blauer statt grüner Note) will ich den (nicht neuen, aber
erwähnenswerten) schicken RSS-Service für iTunes von Apple erwähnen:
Mit dem iTunes Music Store RSS Generator kann man sich eigene RSS-Feeds zusammenbauen wie Neuerscheinungen, Top 10-Songs (RSS) und -Alben oder auch die neusten Empfehlungen. Und das auch nach Genre getrennt oder zusammengefasst.
Schöner Service.