Reuters hat einen Artikel veröffentlicht, in dem die Agentur RSS als das “coolste Ding von dem man bisher nichts gehört hat” bezeichnet. Der Artikel zitiert darüber hinaus einen Analysten des Forrester Instituts, demnach weniger als zwei Prozent aller Internet-Nutzer RSS nutzen.
Anbieter und Fans von RSS hoffen seit geraumer Zeit auf einen Schub der Technik durch Windows Vista, das derzeit in den Startlöchern steht. Das neue Microsoft Betriebssystem bringt einige integrierte RSS-Funktionen mit und wird mit dem Internet Explorer 7 ausgeliefert, der wie Firefox und Opera über einen eingebauten RSS-Reader verfügt.
FeedBurner dürfte dem Blogger von Welt ein Begriff sein. Der Service-Anbieter ermöglicht es, den eigenen RSS-Feed über feedburner.com zu syndizieren.
Vorteil: Der Feed-Anbieter erhält dank FeedBurner einige interessante Daten, u.a. wieviele Leser seinen Feed abonniert haben, welche RSS-Reader diese nutzen und welche Nachrichten in seinem Feed wie oft angeklickt wurden.
Jetzt hat FeedBurner einen Vertrag mit Reuters unterzeichnet und wird das Management der von Reuters angebotenen RSS-Feeds übernehmen. FeedBurner hat ähnliche Übereinkünfte bereits mit Medienhäusern wie IDG, VNU Business Media Europe, SmartMoney und dem Houston Chronicle.