Bezahlte RSS-Feeds?!
Fabian Mohr beschwert sich im Notebook Online Journalismus:
Warum kann ich die Süddeutsche im Netz nicht nach Rubriken
abonnieren – und entsprechend bezahlen? Ich will mir ein eigenes Paket
schnüren – aus Lokalteil, Meinungsseite und Medien. Und ich will diese
personalisierte Edition als RSS-Feed beziehen, wie alle anderen
Infoquellen auch.
Ich bin gern bereit, ein paar Euro locker zu machen, jeden Monat.
Jochen Wegner greift diese Forderung nach bezahlten RSS-Feeds in seinem Weblog auf und fragt nach Lösungen für derlei Ansprüche.
Und auch Falk Lüke äußert sich im Blogruf der ZEIT, dort aber vor allem Vorbehalte gegen ein solches Angebot.
RSS-Feeds gegen Geld? Sicherlich ein Angebot das bereits in der Verhangenheit mehr als einmal diskutiert wurde, vor allem in der US-Amerikanischen Szene, die uns um einiges voraus ist. Eine “schicke” Lösung für derlei Ansprüche allerdings gibt es derzeit noch nicht. Die Lösung, eine Authentifizierung über das http-Protokoll (via SSL/https und HTTP Authentifikation) – wie es bspw. Google für seinen Mail-Service macht – ist zwar die praktikabelste, nicht aber die sicherste. Und das wird Zeitungsverlagen wie auch Nutzern wohl kaum gefallen, schliesslich will man für ein kostenpflichtiges Angebot sicher stellen, dass jeder nur das bekommt, für das er bezahlt hat. Auf der anderen Seite steht die Frage des Aufwand. Und der wird verhältnismäßig höher sein als die Anzahl derjenigen, die bereit sind derlei Services in Anspruch zu nehmen.