Google hat in seinen Mailing-Service GMail/Google Mail jetzt ein RSS-Feature integriert: Am oberen Rand der Inbox-Übersicht bekommt man jetzt - optional - sog. “Web Clips” mit Schlagzeilen aus diversen Nachrichten-Quellen einzeilig angezeigt.
Als Nutzer ist es möglich jeden beliebigen RSS-Feed als Quelle anzugeben. Eine kleine Auswahl hat Google bereits hinterlegt, darunter ‘Engadget’ oder ‘Yahoo! News’.
Derzeit gibt es offenbar noch keine Integration des Google Reader, was in dieser Entwicklung schlußendlich nur konsequent wäre …
Top 100 RSS Feeds ist nicht nur eine schöne Seite, sie informiert auch - sagt ja bereits der Titel - über die Top 100 RSS Feeds des Internet.
We collect our data by scanning various sites and choosing the popularity of the feeds by the number of its subscribers.
Über die Nützlichkeit kann man sich zumindest hierzulande streiten, sind die Top Feeds doch alle zwangsläufig englischsprachig … Einen kleine Blick ist die Liste aber wert, vielleicht entdeckt man ja den ein oder anderen noch interessanten und bisher übersehenen Diamanten …
ScoopGo stellt sich als Alternative zu Google News, mit dem Unterschied, dass man sich bei dem neuen Angebot die Quellen selbst durch RSS-Feeds zusammen stellen kann.
Anschließend kann man diese Feeds auf einem Dashboard lesen oder sie durchsuchen. Diese Suchergebnisse wieder als RSS-Feed zu abonnieren ist derzeit allerdings nicht möglich.
Sowohl Dominik Schwind als auch Peter Schink äußern sich in Ihren Weblogs negativ zu dem neuen Service: “Totaler Müll, das.“, schreibt Peter Schink und Dominik Schwind titelt seinen Eintrag: “ScoopGO! ist ein ganz schöner Schrott“.
Die Entwicklergruppe der RSS-Schwester (oder des RSS-Konkurrenten, ganz aus welchem Blickwinkel man es betrachtet) Atom scheint am Ziel: Atom hat es geschafft, die technischen Spezifikation von Atom wurden nun in den Anfragestatus auf dem Weg zum Internetstandard gebracht.
Internetstandards sind vom Internet Architecture Board abgesegnete bzw. entwickelte Regeln, die die Kommunikation im Internet regeln sollen. Diese sind für alle Teilnehmer verbindlich.
Der “Anfragestatus” ist hier allerdings eher irreführend, denn die heute nicht mehr wegzudenkenden Internetprotokolle wie HTTP oder SMTP sind ebenfalls nur als “Protokolle auf Anfragestatus” vorhanden und
eigentlich nicht offiziell als Standard abgenommen.
Sprich: Faktisch ist zwar weder Atom noch das HTTP-Protokoll offiziell ein Standard, mit der Kennzeichnung als “RFC 4287” jedoch ist Atom in keinem schlechten Umfeld und kann durchaus als Standard bezeichnet werden.
Letzlich ist diese Prozedur eigentlich nur für Programmierer interessant, und weniger für die Anwender, denn denen ist recht egal ob etwas ein Internetstandard ist oder nicht - so es funktioniert …
Stephan Lamprecht hat sich in seinem Weblog einmal mit dem neuen Online-Reader feedexa beschäfftigt. Der neue Reader will in einer Liga mit etablierten Online-Readern wie Bloglines und newsgator
spielen und versucht die Web 2.0-Gemeinde zu sich zu holen. Denn im Gegensatz zu den vorgenannten Reader bietet feedexa das zunehmend beliebtere Tagging an. Über dieses Feature können - wie beim Google Reader auch - abonnierte Feeds verschlagwortet werden.
Fazit von Stephan Lamprecht jedenfalls: “Feedexa ist ein solider Service, der sich während der Tests als zuverlässig erwiesen hat.“
Stephan Lamprecht hat sich MySyndicaat angesehen und schreibt einen kurzen Text über den Recherchehelfer. MySyndicaat erlaubt es, die RSS-Feeds mehrerer Suchmaschinen wie del.icio.us, Feedster oder Technorati zu verschmelzen, so ist es möglich statt 12 einzelnen Feeds nur einen einzigen zu abonnieren.
Stephan: “Wenn Sie RSS ernsthaft als Rechercheinstrument nutzen, sollten Sie sich Mysyndicaat einmal ansehen!”
Der Dienst befindet sich derzeit zwar im Beta-Status, arbeitet jedoch schnell und zuverlässig. Die Anmeldung ist (noch?) kostenfrei.
Fabian Mohr beschwert sich im Notebook Online Journalismus:
Warum kann ich die Süddeutsche im Netz nicht nach Rubriken
abonnieren - und entsprechend bezahlen? Ich will mir ein eigenes Paket
schnüren - aus Lokalteil, Meinungsseite und Medien. Und ich will diese
personalisierte Edition als RSS-Feed beziehen, wie alle anderen
Infoquellen auch.
Ich bin gern bereit, ein paar Euro locker zu machen, jeden Monat.
Jochen Wegner greift diese Forderung nach bezahlten RSS-Feeds in seinem Weblog auf und fragt nach Lösungen für derlei Ansprüche.
Und auch Falk Lüke äußert sich im Blogruf der ZEIT, dort aber vor allem Vorbehalte gegen ein solches Angebot.
RSS-Feeds gegen Geld? Sicherlich ein Angebot das bereits in der Verhangenheit mehr als einmal diskutiert wurde, vor allem in der US-Amerikanischen Szene, die uns um einiges voraus ist. Eine “schicke” Lösung für derlei Ansprüche allerdings gibt es derzeit noch nicht. Die Lösung, eine Authentifizierung über das http-Protokoll (via SSL/https und HTTP Authentifikation) - wie es bspw. Google für seinen Mail-Service macht - ist zwar die praktikabelste, nicht aber die sicherste. Und das wird Zeitungsverlagen wie auch Nutzern wohl kaum gefallen, schliesslich will man für ein kostenpflichtiges Angebot sicher stellen, dass jeder nur das bekommt, für das er bezahlt hat. Auf der anderen Seite steht die Frage des Aufwand. Und der wird verhältnismäßig höher sein als die Anzahl derjenigen, die bereit sind derlei Services in Anspruch zu nehmen.
Für seine tragbare Spielekonsole PSP hat Sony eine neue Version der Firmware (V 2.60) veröffentlicht. Diese Version unterstützt nun das lesen von RSS-Feeds für den Webbrowser. Die PSP entwickelt sich mehr und mehr zu einem kleinen PDA-Ersatz.
Neben der RSS-Erweitungen bringt die neue Firmware-Version außerdem die Unterstützung zum Empfang von kopiergeschützten Videostreams per WLAN mit. Diese lassen sich auf dem Memorystick Pro Duo speichern. Zudem kann die PSP nun auch Musikstücke in Microsofts WMA-Format abspielen.
Michel Balzer will ein - aus Neugier - ein wenig über die RSS-Nutzung seiner Leser wissen.
Die Fragen kann man direkt in Michels Weblog oder seinem eigenen mit entsprechendem Trackback beantworten.
Der Auktionsriese eBay bietet seit dem 24. November nun für Shop-Besitzer die Möglichkeit Kunden per RSS-Feed über aktuelle Artikel im eigenen Shop auf dem Laufenden zu halten. Der Feed kann optional für den eigenen Shop eingerichtet werden.
Bereits seit geraumer Zeit bietet eBay Nutzern Informationen im RSS-Format an. So werden die eBay-News, die eBay-Diskussionsforen und die eBay-Wochenshow per RSS zum Abo angeboten.